HK Audio, die Punktlandung.

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Ein nicht zu unterschätzender Aspekt, auch dann, wenn die Wunsch-PA einen Ohrenschmaus zelebriert: der Support.

 

Nicht immer hält alles für die Ewigkeit, sei es das "Ja" vor dem Traualtar oder die Lautsprecherboxen selbst bester Company's. Einen neuen Partner zu finden gestaltet sich für einen engagierten Solisten oft leichter, als Ersatzteile von Lautsprecherboxen. Es müssen ja nicht immer nur die Komponenten sein, die zum Wohlgefühl oder Ärgernis (kommt mitunter auf den Techniker an) der Ohren beitragen, sprich Lautsprecher, Diaphragma der Hochtöner oder die DSP-Einheiten bei aktiven Boxen usw. Wie gerne würde sich so mancher Anwender z.B. einen neuen Look für sein Arbeitspferd wünschen, sei es nur der Frontbezug, der originale Lack oder ein neues Schutzgitter. Die Zeiten haben sich nämlich geändert, wo einst die Bühne wie eine vom Hurrikan besuchte Baustelle aussah und die alten filzüberzogenen Holzkisten mehr Holz zeigten als einem lieb war, achtet heute der Anwender bedeutend mehr auf Optik und Seriösität. Welcher Kunde aus Industrie, Messe und Theater etc. ruft ein zweites Mal an, war man zuvor mit Boxen vor Ort, die mehr natürliche Holzfarben zeigten als das im Original unbefleckte, schwarze Abendkleid einer hübschen Box (oder Frau)

Genau an dieser Stelle ist ein guter Support herzlichst willkommen

 

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 Mein erster Eindruck des Supports vom HK Audio   

 

Zuvor gehe ich zurück und erinnere mich, wie man Kundenservice klein schreibt.

Im Beispiel RCF TT-Serie hielt der Ärger mehrere Jahre an, da diverse Bauteile, vor allem die Drucktaster am DSP (digitale Soundprozessor) nicht auf Dauer hielten. Dadurch kam es manchmal zu Aussetzern am HT bzw. 50% weniger Leistung standen nur noch bereit. Mit kräftigen Schlägen auf die Box kam der HT oftmals wieder zurück an seinen Arbeitsplatz. Dem Zufall lieber nichts überlassen, sendete ich 3x in verschiedenen Zeitabständen die Boxen ein. Jedesmal musste ich über 2-Monate auf die Rückkehr warten. Ist das Kundenservice? In der folglichen Zeit führte ich zur Sicherheit immer mindestens eine Reseve-Box mit.

 

Da das Problem nicht besser wurde und die lange Auszeit der Boxen keinen wirtschaftlichen Erfolg einbrachte, nahm ich die Reparatur selbst in die Hand. Wie kann man solch teure Systeme mit derart billigen Kleinmaterial bestücken (?!?) Da hat z.B. Monacor wesentlich zuverlässigere Bauteile.

 

Das war nur ein Beispiel aus der Welt der „Großen“.

 

 

Bei HK Audio in Sankt Wendel bekomme ich im Fall des Falles für meine Linear 5 Systeme sämtliche Ersatz- und Bauteile. Von der einfachen Schraube über das Frontgitter bis hin zum Lautsprecher ist alles problemlos zu erwerben.
Dieser kundenfreundliche, umfangreiche Service war ein nicht unwesentlicher Baustein zum Kaufentscheid. Ich hatte schon eine Menge Lautsprechersysteme von namenhaften Manufakturen aus dem In- und Ausland auf Lager, aber was für ein wochen- bis monatelanger Akt, um nur ein Diaphragma zu beordern und zwar das richtige(!!!) Für solche Kleinigkeiten findet sich schwer ein Mitarbeiter.

Der Kundenservice von HK Audio wurde von mir persönlich zwar noch nicht genutzt was Ersatzteile anbelangt (ist ja noch alles neu) dafür wurde schon diverses Zubehör beordert, was umgehend im Fahrzeug des Zustellers sich befand.

 

Es ist einfach ungemein entspannend einen echten Partner an seiner Seite zu wissen. Besonders auffallend: Bei HK Audio gibt es echte, qualifizierte Ansprechpartner am Telefon oder per email und keinen Telefonservice mit Warteschleife.

 

Vielleicht kommt in der Folgezeit meiner Anwendungen es auch gar nicht zum Ausfall diverser Lautsprecherboxen oder erst sehr spät. Immerhin traut sich das Werk beachtliche 5-Jahre Garantie abzugeben! Das tut man nur mit einem guten Vertrauen seiner Produkte. Aber, es dürfen selbstverständlich Mängel auftreten. Nichts ist für die Ewigkeit. Oft sind auch Anwendungsfehler die Fehlerursache, nicht immer nur die „Anderen“. Etwas Selbstkritik schadet nicht ;-)

 

Mein Bericht über verschiedene Komponeten aus dem Linear 5 System folgt in Kürze.

 

Robert Gerbert grüßt

 


 

 Geschmack lässt sich bearbeiten

 

HK`s Linear Serie mag für manche Anwender in Sachen Optik etwas Provokantes (an)haben. In Natura kommt das Frontgitter tatsächlich viel erwachsener und seriöser an, als auf manchen öffentlichen Bildern erkennbar. Der Touch Eigenwilligkeit bleibt zum Glück erhalten! Gerade durch die Ecken und Kanten der Frontgitter entsteht ein sehr wertiger, vor allem stabiler Eindruck, was zufolge der Abkantung logischerweise sein muss.

Ein Vergleich ist ganz simpel: einfach mit dem Finger in die Mitte des Lautsprecherschutzes drücken. Der Vergleich zu den allermeisten Konkurrenten ist verblüffend. Da gibt es butterweiches Blech, was sich zum Glück meist in die vorherige Ausgangsstellung retour entwickelt, aber bei manchen Kontrahenten bleibt eine Delle zurück. Wer manchmal eine Box vor dem Bauch (Größe egal) trägt, der spürt manchmal das Nachgeben des Bleches.

 

Wem die urprüngliche Optik nicht gefällt, kann kreativ werden. Ich entschied mich der Jahreszeit zu Halloween entsprechend für folgendes: smile

 

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         Das Machbare ausgeschöpft

Nach 4 Konzerten unter verschiedenen Bedingungen erlaube ich mir ein 1. Fazit über die Linear Serie von HK Audio zu ziehen, was rein persönlich/subjektiv ist. Meinugen von Mitarbeitern, Bands, Veranstalter und Gäste flossen mit ein.
Alle Räumlichkeiten, in denen die Konzerte satt fanden, waren keine akustischen Wunder der Bautechnik. Aber wo gibt es das schon in mittelständigen Gemeinden? Da muss man als Techniker des Tones eben durch – umso realitätsbezogen mein Urteil Nr.1.
Die Räumlichkeiten waren teils im breiten Format (B32/T22m), sowie die üblichen Sport- und Gemeindehallen (B16m/L28m) und 1x davon erlangte eine Halle die Länge von 36m.
Folgende Komponenten aus der Linear 5 Serie von HK Audio wurden schonungslos befeuert: LTS-A, 112F-A + Sub 4000-A. Die dabei für den „Beschuss“ zuständigen Kanoniere waren diverse Bandtechniker, mein sehr geschätzter Mitarbeiter Marco und meine Wenigkeit. Einige Musikstile wurden dabei abgedeckt: national bekannte, heftige Metal-Bands, Top-40, Street-Rock und eine technisch, akribische Tribute-Band verkörperte Phil Collins. Alle Bands verstanden ihr Handwerk mit einer Umsetzung des Originals oftmals 1:1
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Die Ausbaustufe in allen Hallen war im Verhältnis 4:6 von LTS-A gegenüber Sub 4000-A.Auf einer der Bühnen wurden 2x Nearfills mit HK 122F-A ergänzt. Um es vorweg zu nehmen: die LTS/112F passen richtig gut von der Soundperformance zusammen, ob der „Kleine“ 112F-A als Sidefill oder als Nearfill agiert ist unbedeutend. Einfach ein sauberer, geglätterter Übergang im Small Venue-Modus des 122F-A. Trotz hohem Nutzpegel kam es zu keinem einzigen Feedback! Großes Bravo, zu mal die Charakteristik des drehbaren Horns, großzügige 60°x 90° bereit stellt und ein Teil der Wiedergabe unweigerlich auf die Bühne streut. Eigentlich wollte ich für ein solches Szenario ein schmäleres CD-Horn wählen, was das 112X Model mit 50°x 60° bietet, jedoch nicht vor Ort war. Die Gelegenheit wird sich sicherlich noch bieten, obwohl das 112F keineswegs einer anderen Box weichen müsste.
Erklärung tut Not. Ich versuche es mal (un)kompliziert:
Eine sich bewegende Person wird im Nahbereich kaum übersehen. Ein zumindest flüchtiger Blick in deren Richtung ist Normalität, also eine ganz natürliche Reaktion des Irdischen. Beim 2. Blick auf die gleiche Person wird es schon etwas zielgerichteter mit dem sogenannten „Scharfblick“ (medizinischer Slogan). Diese nun penetrante Hartnäckigkeit signalisert das Wohlgefallen des Betrachters, egal welche Konsequenzen sich dadurch kurz bis langfristig entwickeln können (Kaffee trinken, heiraten usw.).
Ziemlich ähnlich geht es dem Bandmitglied. ALLE Musiker, Bands richten ihren 1. Blick beim Eintreten der Halle immer zur PA/Bühne, „was steht/hängt denn da heute rum“? Im Falle der Linear 5 waren die Blicke der Eintretenden fast ausnahmslos auf die Boxen fokusiert. Eindeutig. Die richtig forschen Homo sapiens liefen zielstrebig darauf zu und verharrten. An den verbalen Austausch wollte ich nicht teilnehmen, konnte also inhaltlich darüber nichts erfahren. So sorgte das eigenwillige Design von Linear 5 gleich für ergiebigen Gesprächsstoff.
Zum Unwesentlichen ;-) Was können die „Hübschen“? Auf jeden Fall das:
- Sie klingen für mich rund, angenehm, unaufdringlich und trotzdem sehr direkt. Vor allem aber klingen die kleinen, federleichten LTS-A in Verbindung mit mindestens einem Subbass groß, so richtig erwachsen. Mit Größe assoziiere ich jene nostalgischen Holzkisten, wie GAE Director, EAW KF850, EV MT- Serie usw. die mindestens zu ihrer Zeit ihre Daseinsberechtigung hatten. Zum Stacken braucht das horngerichtete LTS-A. weder vier Bodybuilder, noch einen Gabelstapler.
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Beim Einpegeln der PA liefen viele Anwesenden in der Halle umher. Vor allem wurde zurück und wieder vor zur Bühne gepilgert. Nun kam ich um die Gespräche nicht mehr herum. Die häufigste Feststellung: „vorne schmerzlos laut - hinten immer noch dick“. Dies deckt auch meine Erkenntnisse. Noch knapp unter dem Einsetzen des Limiters bei nur 2m Abstand zur Box, konnte ich mich mit meinem Kollegen immer noch unterhalten. Zwar laut, aber weit entfernt vom herkömmlichen Gebrüll zum Gegenüber, mit gleichzeitige Lippenbekenntnissen an dessen haarfreien Hörmuschel. Die nur sanft abfallende Lautstärke bis zum hinteren Drittel der Hallen war verblüffend. Der Klang blieb unverfälscht, der Hochtöner arbeitete ohne Anstrengung seinen strengen Prozess ab. Provozierend hob ich ab 4kHz das gesamte Band in Richtung Höhen an. So richtig willig wie ein 1,5" und 2" konnte der 1" HT des LTS nicht mitziehen bzw. reagieren. Doch ich war schon außerhalb des Nutzbereiches jedes normalen Anwenders, bei dem nur noch unangenehm ist/wird. Mehr wäre unnötig. Das allgemeine Arbeiten und der Soundcheck gingen zügig. Im Summen-EQ setzte ich eine schmale Nase von minus 6-9db zwischen 110Hz bis 135Hz je nach Raumakustik ab. Damit habe ich meine persönliche, gewohnte Klarheit, entkomme dem Mulm. Im restlichen, gesamten Frequenzband wurde keine Korrektur vorgenommen. Allein bei extremer Lautstärke wurde der Wahlschalter rückseitig am LTS auf "Contour" geschaltet. Nur bei der Tribute Band von Phil Collins blieb der Wahlschalter auf "Flat".
Lautsprecherboxen nur an hohen Pegeln zu bewerten wäre für die globale Musikszene unbrauchbar. Sie müssen heutzutage fast immer als Multitalent auftreten. Es werden auch Maßstäbe bei Klarheit und "Freiheit" gesetzt. So fiel mir in aller Deutlichkeit auf, dass sich leise Pausenmusik ohne jeglichen Eingriff am Equalizer, gegen Smalltalk jeglicher Art aus dem Gästebereich + politischer Diskussionen durchsetzen kann. Das gefällt mir richtig gut. Weniger wegen den unterschiedlichen Themen der Gäste, sondern wegen des guten Zusammenspiels zwischen Subwoofer und Topteil. Es ist bei vielen Systemen erschreckend, wie ein schlecht abgestimmtes Subwoofergehäuse das Top vermummt, es quasi ersticken lässt. Folge: umfangreiches Entzerren am EQ, was oftmals nicht befriedigt oder dazu führt, dass die Bässe an den Endstufen stark abgeregelt werden müssen, um den gewünschten Pausensound zu bekommen. Ich möchte diesen Punkt nicht vernachlässigen. Meist ist die Konservenmusik länger an als die Gitarrenverstärker & Co. Schlechter Pausensound hebt den Output der Gäste, verschlechtert die Artikulation, gegenfalls umstrittene Argumente und ich möchte außerdem in der Zeit „Erholungszeit“ keine Ohrenstöpsel lieb gewinnen.
Der thematische Übergang zum Subwoofer ist bereits gesetzt. Wie es schließlich vermuten lässt, setzt der Subwoofer Linear 4000A lieber frische Luft, sprich Nutzpegel frei. Ich hatte schon viele verschiedene Subwoofer in verschiedenen Konstruktionen unter meiner Fittiche genommen (zu einer anderen Zeit gehe ich auf das Thema Bauweise für Subwoofer ein, hier und heute nicht). Ich kann gar nicht schnell genug erwähnen, wie gut mir der Bass klanglich gefällt. Was für ein brummend, böser Meister der Tiefe - den muss man ohne Topteil, einfach blank gehört haben! Er vermag fast nur Nutzpegel frei zu setzen, egal ob leise oder laut. Selbst im Grenzbereich sind die Strömungsgeräusche eine Lappalie und das in seinem vollen Umfang bis 100Hz. Setzt man den internen Low-Cut bis 70Hz ein, wird er noch grimmiger. Für die dadurch entstehende Lücke von 70Hz. bis 100/120Hz ist der Subwoofer 2000A mit seinen 2x12" Speaker zuständig. (Test folgt) Beide Subwoofer sind laut Datenblatt akustisch korrekt abgeglichen. Die Sorge von Phasing ist damit eliminiert.

Zu erwähnen sei, dass in der Halle bei einer Tiefe ab etwa 30m für die 6x 4000A. Subwoofer gegenüber 4x      

LTS-A. die Luft dünner wird. Zur Verdeutlichung: Es kamen nur 6x 18" Speakers zum Einsatz. Die Physik kann mit der geringen Anzahl an Bässen nicht überwunden werden. Doch ich war geplättet, wie weit ich mit der kleinen Gemeinde überhaupt kam! Zwei Bandtechniker hielten den in den Maßen nicht ganz so winzigen 4000A. für einen Doppel-18“!

 

Schlusswort.

 

Im Livebetrieb hat sich das Gesamtsystem auf allen Bühnen bewährt. Der Klang war kräftig, differenziert und bei sehr heftigem Pegel (ich vertrage wirklich einiges) gab es während des Showbetriebes nicht den üblichen Meckerer aus dem Gästebereich, der direkt vor der PA-Stack stand, mit dem berühmten Hinweis: "Kann man nicht etwas leiser stellen"? Das Linear System klingt auch leise erwachsen und frei. Ich hörte andere Produkte diverser Hersteller, die an vollendete Hifi-Sounds erinnerten. Doch das nützt mir wenig. Ich bin kein DJ, sondern ein "Vermischer" von unterschiedlichen Instrumenten, Stimmen und Klängen. Diese Schallquellen möchte ich so linear wie möglich empfangen. So gesehen/gehört wird das Arbeiten erleichtert, lässt die Individualität größeren Spielraum. Linear 5 trägt seinen Namen zurecht.

 

Ich werde wieder berichten, wie sich Linear 5 bei größerer, musikalischer Vielfalt schlägt, auch bei Abnahme von Streichmusik und größeren Chören. Zudem werden verschiedene Kombinationen im Subwooferbereich abgearbeitet sein (4000A + 2000A). Außerdem werden Tests abgeschlossen sein, wie sich der 2000A im Duett oder als 4er Stack pro Seite behaupten wird.

 

Robert Gerbert grüßt

 

 


 

 

Vorne wie hinten – ist lang wie breit


Inzwischen ist einige Zeit nach meinem Neuerwerb des Linear5 Systems verstrichen. Die Zeiten ändern sich, aber von ruhigen Zeiten kann keineswegs die Rede sein. Immer wenn man glaubt, es geht nichts mehr, dann haut die Kombi LTS/Sub 4000 immer noch einen raus. Wie das?

 

Meine Kollegen un dich stellen fest, dass wir es in puncto Lautstärke immer öfter "übertreiben". Übertreiben wollen! Kommt ein provozierend "reizvolles" Lied, hart attackierend, mittels bunt-lackierten Holzklötzen mit 6-Saiten darüber und dem üblichen Begleitwerkzeug der restlichen Band, ja dann gribbelt es in den Fingern und rechtsaußen wird der Master zielstrebig nach oben gehievt...

Laut muss nämlich nicht gleich unerträglich bedeuten. Was am FoH noch akzeptabel ist, kann weiter vorne an der Bühne, den mit Q-Tips gereinigten Ohren Schmerzen verursachen. Das alles ist durch HK Audio Linear 5 nur wegen des geringen Klirrfaktors möglich.

Gegenüber einem Array ist ein Hornsystem üblicherweise näher positioniert an Frau und Mann. So ist man als Tonmensch mit horngeladenen Lautsprecher im Stacking-Verfahren in der Pflicht, den Gast von vorne bis hinten mit relativ gleichen Sound zu bedienen/versorgen. Öfter mische ich z.B. über ein bekanntes Steckenpferd: d&b C4. Habe ich am FoH, und auch weiter hinter mir, an einem ansprechenden Sound getüftelt, dann weiß ich inzwischen längst: vorne ist es grausig spitz! Wie in der Politik muss (oder sollte jedenfalls) dann ein Kompromiss gefunden werden. Für die Nähe des Bühnenbereich etwas mehr entzerren, weiter hinten muss mit Einschnitten in der Präsenz leben.

 

Diese Sorge ist seit geraumer Zeit von gestern. Der weitaus kostengünstigeren Linear 5 LTS aus Sankt Wendel im Saarland, den Vorzug gegenüber zwei schwäbischen Kontrahenten einzuräumen, das ist hier zulande Hochverrat(!!!) Ich bezahle nur da mehr, wo auch mehr Klasse ist. 

Nun hat HK Audio das Problem der immer stärker aussterbenden Spezies „Horn“ erkannt - behoben - verbannt. Inzwischen kontrolliere ich die Raumakustik nicht wegen der Kontrolle von Tiefe/Nahbereich + Phasing/Anwinkeln selbst, sondern weil ich sakrisch Freude daran habe, dass alles passt oder passen wird. So gesehen bzw. gehört, werden sich meine Rundgänge in den Hallen irgendwann einmal wegen der großen Zuversicht der Produkte verflüchtigen und der Kalorienhaushalt dadurch leider nach oben schnellen. Über das leibliche Wohl haben sich die Ingenieure von HK Audio leider keine „maßgeblichen“ Gedanken gemacht. Oder etwa doch?

Denn das leichte LTS Top macht die Arme beim Tragen und Positionieren nicht müde, könnte demnach gut für sportliche/therapeutische Zwecke genutzt werden, besonders für muskuläre Verbesserungen im Brust- und Schulterbereich, indem man die handlichen Hübschen für ein paar regelmäßige Setups missbraucht...151

 

 

Robert Gerbert grüßt

 

 

 

 

 

 

 

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